Tarifvertrag altersteilzeit ig metall küste

Date Posted: August 4, 2020 by admin


Mit dem Abschluss einer neuen Vereinbarung vor Ablauf der Streikno-Streik-Zusage im Rahmen des aktuellen Tarifvertrags will die IG Metall vermeiden, die üblichen eintägigen Streiks im Zusammenhang mit dem Verhandlungsprozess auszurufen. Unter den Bedingungen wachsender sozialer Spannungen und einer Streikbewegung in Frankreich befürchtet die Gewerkschaft, dass selbst diese begrenzten Arbeitsschritte eine soziale Explosion auslösen könnten. Gleichzeitig bietet die IG Metall den Arbeitgebern Lohnkürzungen an. Obwohl die Verhandlungen erst Mitte März in der Metall- und Elektronikbranche beginnen sollen, will die IG Metall in dem aktuellen Abkommen “einen Zukunftspakt und eine Kündigung vor Ablauf des Arbeitsversprechens” abschließen, heißt es in dem Moratoriumspapier. Duisburg Nach Demonstrationen in Duisburg hat Thyssenkrupp nach Angaben der IG Metall die um ihre Arbeitsplätze bangenden Stahlkocher mit einer Verlängerung eines Ende Dezember auslaufenden Vertrages mit umfangreichem Kündigungsschutz untergebracht. “Wir haben etwas Zeit für diesen Prozess gewonnen”, sagte er am Dienstagabend dem nordrhein-westfälischen IG-Metall-Chef Knut Giesler. Denn es gibt die Zusage, dass der Zusatztarifvertrag zum Tarifvertrag “Zukunftsstahl” um mindestens drei und maximal sechs Monate verlängert wird. “Für uns bleibt klar: Am Ende darf der ganze Prozess nicht zu Entlassungen führen.” In der deutschen Metall- und Elektronikindustrie, dem wichtigsten Industriesektor des Landes, braut sich ein Sturm zusammen. Handelskrieg und technologischer Wandel bedrohen die Existenzgrundlage von 4 Millionen Arbeitnehmern. Die Unternehmen nutzen die Digitalisierung, den Übergang zu Elektrofahrzeugen und den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen, um soziale Errungenschaften zu vereist enden und die Gewinne zu steigern. Stahlkocher bei Thyssenkrupp: Laut IG Metall hat der Konzern den Ende Dezember auslaufenden Vertrag verlängert. Konkret fordert das “Moratorium” die Arbeitgeber auf, “auf Antrag der IG Metall die Aushandlung künftiger Tarifverträge in ihren Betrieben einzuleiten, die konkrete Verpflichtungen zu Produkten und Investitionen für die Betriebe und Beschäftigten sowie den Ausstieg aus Zwangsentlassungen beinhalten”. Gewerkschaftsfunktionäre werfen dem Management vor, sich zu verschleppen und beklagen, dass es in vielen Betrieben “noch keine Pläne” gebe, die Krise zu bewältigen, heißt es in dem Dokument der IG Metall.





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