Tarifvertrag friseurmeister nrw 2019

Date Posted: August 5, 2020 by admin


Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat die Vergütungstarifverträge im Friseurhandwerk rückwirkend zum 14. September 2018 für allgemeinverbindlich erklärt. Dazu erklärte Minister Laumann in Düsseldorf: „In Zeiten abnehmender Tarifbindung ist die Allgemeinverbindlicherklärung ein wichtiges Instrument. Ich freue mich, dass sich die Tarifpartner im Friseurhandwerk einmal mehr auf diesen Eckpfeiler der Sozialpartnerschaft besonnen haben.“ Somit müssen sich weiterhin alle Friseurbetriebe in Nordrhein-Westfalen an den zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem Friseurverband ausgehandelten Vergütungstarifvertrag und die darin festgelegten Entgelte halten. „Das sichert eine einheitliche Entlohnung für die 30.000 Beschäftigten im Friseurhandwerk und schützt die Unternehmen vor Wettbewerbsverzerrungen durch Lohndrücker“; so Laumann. Die Vergütung beträgt nach abgeschlossener Ausbildung monatlich 1.624,50 Euro bzw. 9,50 Euro pro Stunde. Ab dem 1. Juni 2019 sieht der Tarifvertrag eine Erhöhung auf monatlich 1.667,25 Euro (9,75 Euro) vor. Ab dem 1. Januar 2020 steigt das Entgelt auf monatlich 1.727,10 Euro (10,10 Euro). Allgemeinverbindlich sind alle Entgeltgruppen bis zur Geschäfts- bzw. Betriebsleitung mit abgeschlossener Meisterprüfung.

Hier beträgt das Entgelt monatlich 2.479 Euro und wird stufenweise bis zum 1. Januar 2020 auf 2.616,30 Euro erhöht. Im Friseurhandwerk in Nordrhein-Westfalen gibt es 31.258 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 11.096 Betriebe. Mit seiner Entscheidung ist der Arbeitsminister einer Empfehlung des zuständigen Tarifausschusses gefolgt, der aus jeweils drei Mitgliedern der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite besteht. Die Allgemeinverbindlicherklärung des Vergütungstarifvertrages wurde in den letzten Jahren regelmäßig von den Tarifvertragsparteien beantragt und ausgesprochen. 9. August 2019 | Der Ende Juli zwischen dem Friseur- und Kosmetikverband Nordrhein-Westfalen (NRW) und ver.di vereinbarte Tarifabschluss für die Auszubildenden im Friseurhandwerk tritt nun rückwirkend zum 1. August 2019 in Kraft. In zweiter Verhandlungsrunde war ein Ergebnis erzielt worden, das den Ausbildungsberuf deutlich aufwertet und im ersten Ausbildungsjahr Lohnsteigerungen von über 18 Prozent beinhaltet. Gemeinsam mit den Innungen des Friseurhandwerks, findet sich das Friseurhandwerk letztendlich im Konzert der übrigen Fachverbände mit den Gewerken KFZ und Sanitär-Heizung-Klima, unter den “Großen Drei” der fachlichen Arbeitgeberorganisationen NRWs wieder. Tarifbereich nach Anfangsbuchstabe: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat den Tarifvertrag für Auszubildende im Friseurhandwerk erneut für allgemeinverbindlich erklärt.

„Gerade in Zeiten abnehmender Tarifbindung ist die Allgemeinverbindlicherklärung ein wichtiges Instrument. „ Die letzten beiden Abschlüsse im Friseurhandwerk haben geholfen, den Beruf deutlich aufzuwerten“, sagte ver.di Landesfachbereichsleiterin Andrea Becker, Besondere Dienstleistungen NRW. „Die Ausbildungsvergütungen sind im Branchenvergleich nun nicht mehr das Schlusslicht, sondern stehen für die gerechtere Entlohnung eines handwerklichen Ausbildungsberufs, der viel Konzentration erfordert, körperlich anstrengend ist und die Auszubildenden vom ersten Tag an fordert.“ Neben den vielfältigen politischen, fachlichen und wirtschaftlich geprägten Aufgaben, versteht sich der Verband in erster Linie als Interessensvertretung für die ihm angeschlossenen örtlichen Innungen.





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